Im Europaparlament

Ausschuss für Landwirtschaft und 

Ländliche Entwicklung

Ich bin stolz darauf, eine starke Stimme für die österreichische Land- und Forstwirtschaft im Europaparlament zu sein. Als Landwirtin, Direktvermarkterin und Jägerin kenne ich die Anliegen unserer österreichischen Land-, Forst- und Jagdwirte.

Wir brauchen Herz und Hausverstand, mit denen wir die großen Herausforderungen unserer Zeit – von Klimawandel bis Globalisierung – anpacken, lösen und auch die stetig steigenden Anforderungen der Gesellschaft, an unsere Arbeit auf unseren Betrieben und in der Natur, bewältigen können.

Ich setze mich mit Herzblut dafür ein, dass Lebensmittelqualität und Lebensmittelsicherheit im Hinblick auf den globalen Handel nicht ins Hintertreffen geraten und möchte damit den österreichischen Landwirten mit voller Kraft den Rücken stärken.

Wir brauchen Sicherheit für unsere bäuerlichen Familienbetriebe, damit wir und auch die kommenden Generationen gesunde Lebensmittel und unsere Kulturlandschaft genießen können. Dazu braucht es insbesondere in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) Stabilität und Planungssicherheit.

Auf unseren Höfen und in unseren Wäldern wird „fridaysforfuture“ an 365 Tagen im Jahr in der Praxis gelebt. Unsere nachhaltig bewirtschafteten Wälder sind der beste Partner im Kampf gegen den Klimawandel. Nachwachsende Rohstoffe, „grüne“ Energie und nachhaltiges, bäuerliches (Land-)Wirtschaften zu forcieren sind mir deshalb ein wichtiges Anliegen, das ich europaweit vorantreiben will.

Bei Umweltschutz, ökologischen Maßnahmen, Tierwohl, Lebensmittelqualität und -sicherheit ist Österreich vorbildlich in Europa. Diese Werte, Leistungen und Errungenschaften der ökosozialen Land- und Forstwirtschaft gilt es konsequent und unbeugsam auf europäischer Ebene einzubringen und abzusichern, zur Stärkung der bäuerlichen Familienbetriebe und als Gegenpol zu einer nicht nachhaltigen industriellen Landwirtschaft. Ich trage Österreich als Vorbild nach Europa.

Ausschuss für Regionale

Entwicklung

Neben der Landwirtschaft, brennt mein Herz für die ländlichen Regionen. Sie sind das Rückgrat und die Basis unserer Gesellschaft, sie sind mein Lebensmittelpunkt, mein Zuhause. Finanzielle Mittel sicherstellen, Bürokratie abbauen, der Abwanderung entgegenwirken – das Handwerk habe ich als ehemalige Bürgermeisterin von der Pike auf gelernt und weiß, was wir in den Regionen und Gemeinden brauchen. Im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger setze ich mich für unsere Prioritäten in der regionalen Entwicklung im Europaparlament ein.

Es geht immer um die Menschen. Europa besteht aus (derzeit noch) 28 Mitgliedstaaten. Europa besteht aber auch aus 746 Millionen Einwohnern. 746 Millionen Menschen die in 281 Regionen leben. Diese Menschen in ihrer Heimat gilt es entsprechend zu unterstützen. Es geht darum die Eigenständigkeit von Regionen zu bewahren und achtsam zu sein, damit niemand den Anschluss verliert. Förderungen sind der beste Weg, um sicherzustellen, dass Regionen im Wettbewerb um Arbeitskräfte und Wirtschaftssektoren mithalten können. Deswegen setze ich mich für schnelle und unbürokratische Fördermechanismen ein.

Ausschuss für Fischerei

Auch in der Fischereipolitik setzte ich mich für Nachhaltigkeit und Regionalität ein. Denn was für landwirtschaftliche Erzeugnisse gilt, gilt auch für Lebensmittel aus den Gewässern. Der Konsument hat ein Recht darauf, zu wissen ob ein Produkt nachhaltig produziert wurde. Deswegen gilt mein Augenmerk in der Fischeipolitik effizienten Kontrollen. Ich vertrete auch die Interessen der österreichischen Fischer und setze mich dafür ein, dass unsere österreichische Fischerei weiterhin gefördert wird. Nur so können wir erreichen, dass mehr heimischer Fisch auf den Tellern landet – regional und nachhaltig.